Der Hamburger Bahnhof wurde 1874 als Kopfbahnhof erbaut, doch bereits 1906 aufgrund seiner zu geringen Größe zum Verkehrs- und Baumuseum umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb der Hamburger Bahnhof zwischen Ost- und Westberlin im "Niemandsland" ungenutzt. Erst nachdem die DDR das Gebäude 1984 dem Land Berlin übergab wurde er schrittweise saniert.
Die große Eingangshalle dient als zentraler Orientierungsraum, der in alle weiteren Gebäudeteile führt. Von dort aus gelangt man zum zweigeschossigen westlichen Ehrenhofflügel, der als ständiger Ausstellungsort den Werken Joseph Beuys gewidmet ist. Im östlichen Ehrenhofflügel sind ein Restaurant und ein Veranstaltungsforum eingerichtet. Die große Halle und die modernen Galeriehallen werden für Sonderausstellungen genutzt.
Malerei, Skulpturen, Grafik, Foto, Video, multimediale Werke, Raum-und Lichtinstallationen der Sammlungen der Nationalgalerie, der Sammlung Eric Marx und der Friedrich Christian Flick Collection mit Werken von Andy Warhol Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer, Joseph Beuys, Duane Hanson, Paul McCarthy, Francis Picabia, Bruce Naumann, Jeff Koons, Martin Kippenberger, Pipilotti Rist .