Die Gedenkstätte Plötzensee für die Opfer des Nationalsozialismus aus dem In- und Ausland ist ein Ort des stillen Gedenkens.
Das Strafgefängnis wurde 1869 bis 1879 als mehrteilige Backsteinanlage errichtet, die von einer sechs Meter hohen Mauer umgeben war.
Zwischen 1933 und 1945 wurden hier fast 3000 Menschen, nach Unrechtsurteilen der NS-Justiz, in einem Ziegelschuppen mit dem Fallbeil oder dem Strang hingerichtet. Der Raum, in dem die Hinrichtungen stattfanden, ist heute Gedenkraum. Im Raum daneben wird die Praxis der nationalsozialistischen Justiz dokumentiert.